Plädoyer für einen wichtigen Freund mit schlechtem Image

 

Ein schlechtes Image ist wie Pech. Es klebt und man bekommt es praktisch nicht ab.

Vor allem aber, es interessiert nicht einmal, ob man zu Recht besudelt wurde.

 

Mein Freund:  Der Stress

 

Um meinen Freund besser zu verstehen, hilft es vielleicht seinen anderen Namen zu kennen:

 

Der Reiz

 

Wir sehen sofort, er begegnet uns nun auch in ganz anderen Zusammenhängen:

  • Eine reizende Aufgabe
  • Eine reizende Person
  • „Das ist aber reizend, danke.“
  • Reiz mich nicht.
  • Beim Skat reizen wir auch.

 

Aber natürlich auch:

  • Gereizt sein
  • Aufreizend
  • Reizmagen (gereizter Magen)
  • Reizlos (ist auch nicht gut), reizarm (wäre vielleicht besser)
     

Was fangen wir aber mit der Aussage „einen Trainingsreiz setzen“ an? Ohne Wachstumsimpulse oder Herausforderungen gibt es keinen Grund zu wachsen.

Dauerhaftes Wachstum ist aber auch nicht gut, siehe Krebszellen.

Schon im Kindesalter wechseln sich Längen-, Breiten- und seelisches Wachstum ab.

 

Der Wechsel von Anspannung und Entspannung, von Belastung und Pause sorgt für gesunde Anpassung an Veränderungen und Herausforderungen.

 

Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sind Voraussetzungen für die individuell richtige Dosierung.

 

Das wiederum ist eine Herausforderung für Eltern, Lehrer, Unternehmer, Führungskräfte, Trainer und

 

für uns alle.

 

 

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