Erfolg macht träge - Im Erfolg machen wir die größten Fehler

 

 „Im Moment haben wir keine Probleme!“ Kommt Ihnen bekannt vor?

Was muss der FC Bayern München jetzt, nach dieser erfolgreichsten Saison seiner Geschichte, beachten?
Um wirklich an der Spitze zu bleiben, muss sich jeder ständig infrage stellen, sich verbessern also verändern wollen. Wer auf dem Gipfel ist, für den geht es in jeder Richtung nur noch abwärts, es sei denn er begreift Erfolg als einen permanenten Prozess.
Diese Tatsache zu akzeptieren und die Grundhaltung zu entwickeln, diesen Weg des Erfolges gehen zu wollen und auch bei Rückschlägen tatsächlich zu gehen, unterscheidet dauerhaft Erfolgreiche von den sogenannten Eintagsfliegen.

Hierzu ein interessanter Aspekt. 1982 erschien das Buch „In Search of Excellence“  - Deutsch: Auf der Suche nach Spitzenleistungen - von Peters und Waterman. Dort wurden die 68 erfolgreichsten Unternehmen der USA analysiert und ihre Erfolgsrezepte zur Nachahmung empfohlen. Auch ich habe mich damals staunend durch diese gewaltige Lektüre gearbeitet. Doch Vorsicht: Ein großer Teil dieser tollen Unternehmen ist inzwischen vom Markt verschwunden.

 

Resiliente Organisationen investieren in Veränderung und ihre Mitarbeiter, gerade wenn es gut läuft.

Dragoslav Stepanovic, einer der erfolgreichen Trainer der Bundesligageschichte - Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen - sagte einst: “Ich muss meine Mannschaft nicht kritisieren, wenn es schlecht läuft. Da braucht sie Zuspruch. Ich kritisiere sie, wenn es gut läuft. Dann sind sie aufnahmebereit und es verhindert Trägheit.“

 

 

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