Stabilität oder Flexibilität - was denn nun?

 

Stabilität - kaum ein Wort wird derzeit dermaßen häufig benutzt.

Stabilitätspakt, stabile Preise, stabile Wetterlage, stabile politische Verhältnisse werden angestrebt oder verteidigt. Da lohnt es sich, genauer hinzusehen.

 

Wenn stabil mit fest, unverrückbar, unbeugsam, unveränderbar gleichgesetzt oder assoziiert wird, habe ich ein Problem. Wenn alles in Bewegung ist und sich wandelt, wie kann dann ein System stabil sein, ohne irgendwann nicht mehr zu passen und zerstört zu werden?

 

Das einzige, das wirklich stabil bleibt ist der stete Wandel. Wir wissen nur vorher nicht, welcher Wandel bleibt und welcher nur ein Versuch ist und sich als Irrtum herausstellt.

 

Das Gegenteil von Stabilität wäre ja wohl Flexibilität.

Flexibel in der Bedeutung von anpassen, biegsam, geschmeidig, nachgeben würde in der Erziehung zu Orientierungslosigkeit und Beliebigkeit führen. In der Politik scheint man damit allerdings erfolgreich im Rennen zu bleiben.

 

Widerstandsfähigkeit als die Standardübersetzung von Resilienz, greift auch noch zu kurz.

Das Resilienz-Profil beinhaltet eben auch die Kompetenz Lernfähigkeit. Das heißt, Dinge und Veränderungen wahrnehmen, bewerten, die Risiken kalkulieren und dann zu entscheiden, ob abwarten oder verändern die richtige Option ist.

 

Das heißt, Stabilität und Flexibilität sind zwei Optionen, die ich in jedem Fall neu wählen muss und kann. Resilienz erhöht die Wahlmöglichkeit im Alltag und in Krisensituationen.

 

Da Resilienz erlernbar ist, erhöht jeder damit seinen Handlungsspielraum, um mit den mehr oder weniger schwierigen und komplexen Anforderungen des steten Wandels umgehen zu können.

Termin vereinbaren:

Karin Ahl | Peter Ahl

Tel:    0251/52 10 62

Mail: mail@ahlundahl.de

 

Besuchen Sie auch unsere

Webseite zum Thema

RESILIENZ

www.resilienz-muenster.de
 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Ahl & Ahl 2018